Hallo ihr Lieben! Wusstet ihr, dass Deutschland sein Getreide nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus anderen Ländern bezieht? In diesem Artikel werden wir uns ansehen, woher Deutschland sein Getreide bezieht und was das für Auswirkungen hat. Lasst uns also gemeinsam herausfinden, wie Deutschland an sein Getreide kommt!
Deutschland bezieht sein Getreide hauptsächlich durch Importe aus anderen Ländern, aber auch aus einheimischen Quellen. Viele deutsche Bauern bauen Weizen, Gerste, Mais und andere Getreidearten an, die dann in die ganze Welt exportiert werden. Darüber hinaus bezieht Deutschland auch Getreide aus anderen europäischen Ländern, insbesondere aus Frankreich und den Niederlanden, aber auch aus Übersee, hauptsächlich aus den USA.
Deutschland deckt Getreidebedarf zu knapp 90% selbst
Insgesamt lag der Selbstversorgungsgrad bei Getreide im Jahr 2021/22 bei 109 Prozent. Damit konnte Deutschland seinen Bedarf an Getreide zu knapp 90 Prozent selbst decken. Unter den einzelnen Getreidesorten war der Selbstversorgungsgrad bei Weichweizen besonders hoch. So lag der Selbstversorgungsgrad hier bei 126 Prozent, was bedeutet, dass Deutschland fast 30 Prozent mehr Weichweizen produzierte als es selbst verbrauchte. Dies ist ein positives Zeichen, denn es bedeutet, dass Deutschland einheimische Getreideerzeugnisse auf dem Markt anbieten kann und nicht auf den Import angewiesen ist.
Ursprungsgebiet Getreide: Fruchtbarer Halbmond im Nahen Osten
Du hast es schon geahnt: das Ursprungsgebiet des Getreides ist der Nahe Osten. Genauer gesagt, im Libanon, im anatolischen und im iranischen Bergland. Dort gab es einen sogenannten „Fruchtbaren Halbmond“, in dem Getreide schon vor langer Zeit angebaut wurde. Vor allem in der Zeit der milden Winter ließ sich das Getreide dort sehr gut kultivieren. Heutzutage ist Getreide weltweit verbreitet und ein Grundnahrungsmittel für viele Menschen. Es ist eine wichtige Quelle für Kohlenhydrate, Mineralstoffe und Ballaststoffe. Getreide ist aber auch ein wichtiger Bestandteil der meisten Fertiggerichte.
Weizenimport nach Deutschland mehr als verdoppelt – 108000 Tonnen
In der Woche bis zum 30. April wurden in Deutschland doppelt so viel Weizen importiert wie in der Vorwoche. Insgesamt kamen rund 108000 Tonnen aus dem Ausland ins Land. Davon gingen allein 71000 Tonnen nach Deutschland – ein Rekordwert. Der Weizenimport ist für viele deutsche Bäckereien eine wichtige Grundlage für die Produktion von Brot und Kuchen. Außerdem wird der Weizen auch als Viehfutter und zur Herstellung von Bier und Spirituosen verwendet. So stellen die Importe für Deutschland eine bedeutende Grundlage dar.
Deutschland erreicht hohen Selbstversorgungsgrad von 101% bei Getreide
Laut den Berechnungen der Bundesanstalt für Landwirtschaft (BLE) liegt der deutsche Selbstversorgungsgrad bei Getreide im Wirtschaftsjahr 2020/21 bei einem stattlichen Wert von 101 Prozent. Dies bedeutet, dass wir im Vergleich zu anderen Ländern eine sehr hohe Selbstversorgung mit Getreide erreicht haben. Dies ist ein wichtiges Zeichen für die Erfolge der deutschen Landwirtschaft und ihrer umfangreichen Bemühungen, den Verbrauchern eine ausreichende Versorgung mit Getreide zu gewährleisten. Auch wenn es immer noch Lücken gibt, so hat sich die Landwirtschaft in Deutschland in den letzten Jahren doch deutlich verbessert.

Deutschland importiert 11,1 Millionen Tonnen Getreide
Im Jahr 2022 stellten Polen, Tschechien und Frankreich die drei größten Herkunftsländer für Getreideimporte nach Deutschland dar. Polen lieferte dabei am meisten: Rund 3,8 Millionen Tonnen wurden aus dem Land nach Deutschland importiert. Insgesamt belief sich die Menge an Getreide, die nach Deutschland importiert wurde, auf 11,1 Millionen Tonnen. Zusätzlich zu den drei genannten Ländern wurden noch weitere Getreideimporte aus verschiedenen Ländern Europas und der Welt getätigt.
Weizen-Lieferanten: Tschechien dominiert den deutschen Markt
Tschechien war im Jahr 2022 der wichtigste Weizenlieferant für den deutschen Markt. Laut Agrar-Lieferanten belief sich das Importvolumen aus dem östlichen Nachbarland auf rund 1,6 Millionen Tonnen. Trotz der hohen Importe ist Deutschland bei Weizen nicht auf die Lieferungen aus Tschechien angewiesen: Mit einem Selbstversorgungsgrad von 119 Prozent kann Deutschland seinen Bedarf an Weizen zu großen Teilen selbst decken. Dabei wird die Weizenernte in Deutschland vor allem von den Ländern Nordrhein-Westfalen, Brandenburg, Sachsen, Niedersachsen und Bayern dominiert. Nichtsdestotrotz bleibt Tschechien ein wichtiger Partner für die deutsche Weizen-Lieferanten.
Ukraine ist weltweit einer der größten Maisexporteure
In der Vergangenheit waren die größten Abnehmer des ukrainischen Mais hauptsächlich Länder der Europäischen Union und China, aber auch Ägypten. Abgeschlagen folgten Südkorea, die Türkei und der Iran. Der Ukraine ist es aber auch gelungen, andere Exportmärkte in Afrika, Asien und Südamerika zu erschließen. Dadurch konnten sie ihren Einfluss auf den weltweiten Maismarkt erhöhen. Ukraine ist heute einer der größten Maisexporteure weltweit.
Deutsche Landwirte ernten 43 Millionen Tonnen Getreide 2022
Nach den endgültigen Ergebnissen der Besonderen Ernte- und Qualitätsermittlung haben die deutschen landwirtschaftlichen Betriebe im Jahr 2022 insgesamt 43 Millionen Tonnen Getreide (einschließlich Körnermais und Corn-Cob-Mix) ernten können. Dies entspricht einem Anstieg von fast 3 % im Vergleich zur Erntemenge des Vorjahres. Diese Zahlen zeigen, dass die landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland auch unter schwierigen Bedingungen erfolgreich waren und eine hochwertige Ernte einfahren konnten. Außerdem ist es erwähnenswert, dass die Erntemenge in den letzten Jahren stetig gestiegen ist. Dies ist ein positives Zeichen und bestätigt, dass deutsche Landwirte und Landwirtinnen immer besser werden.
Deutschland importiert 11,2 Millionen Tonnen Getreide im Wert von 3,1 Milliarden Euro
Im Jahr 2021 wurden in Deutschland 11,2 Millionen Tonnen Getreide im Wert von 3,1 Milliarden Euro importiert. Damit ist Deutschland einer der größten Getreideimporteure in Europa. Das wichtigste Importgut beim Getreide ist Weizen (einschließlich Mengkorn). Mit einer Importmenge von 4,1 Millionen Tonnen machen diese Getreidearten mehr als ein Drittel (36,7 %) der gesamten Getreideimporte aus. Dies liegt unter anderem daran, dass Weizen aufgrund seiner Eigenschaften als Grundlage für viele tierische und pflanzliche Lebensmittelprodukte und Getränke dient. Getreide wird auch zur Herstellung von Bioethanol und anderen Biokraftstoffen verwendet. Daher ist es von großer Bedeutung, dass Deutschland genügend Getreideimporte hat, um die Nachfrage zu decken.
700.000 Tonnen Weichweizen, Roggen, Hafer in Bundesreserve
In der Bundesreserve Getreide gibt es rund 700.000 Tonnen Weichweizen, Roggen und Hafer. Diese werden für Notfälle und Engpässe auf dem Markt gespeichert und können jederzeit abgerufen werden. Darüber hinaus ist die Zivile Notfallreserve, bestehend aus Reis, Erbsen, Linsen und Kondensmilch, mit etwa 130.000 Tonnen aufgestockt. Damit kann im Falle einer Notlage ein schneller Zugriff auf notwendige Lebensmittel gewährleistet werden, um die Bevölkerung zu versorgen.

Weizen: Welche Länder exportieren es? Russland, EU, Australien & Kanada
Du hast schon mal von dem Getreide Weizen gehört, oder? Es ist eins der wichtigsten Grundnahrungsmittel und es gibt einige Länder, die es exportieren. Eines davon ist Russland, das einer der größten Exporteure ist. Laut der USDA wird Russland im Erntejahr 2022/2023 rund 42 Millionen Tonnen Weizen exportieren. Aber das ist noch nicht alles – auch die Europäische Union, Australien und Kanada sind große Exporteure von Weizen. Also, wenn Du Weizen kaufen möchtest, kannst Du das aus verschiedenen Ländern beziehen.
Klimawandel: Indien leidet unter Hitzewellen und Nahrungsmittelknappheit
Nach Einschätzung von Experten ist der Anstieg der weltweiten Dürreperioden hauptsächlich auf den Klimawandel zurückzuführen. In Indien macht sich dieser besonders in Form von Hitzewellen bemerkbar, die zu einem Rückgang der Produktion von Nahrungsmitteln führen. Dadurch steigt der Preis für landwirtschaftliche Erzeugnisse und es kommt sogar zu einem Exportstopp für Weizen. Zudem haben viele Menschen dort keinen Zugang mehr zu ausreichenden Lebensmitteln. Daher ist es wichtig, dass wir gemeinsam daran arbeiten, den Klimawandel zu bekämpfen, damit Indien und auch andere Länder vor solchen Folgen geschützt sind.
Deutschland wird wieder zu Getreide-Importeur: Trockenheit wirkt sich auf Ernte aus
Aufgrund der anhaltenden Trockenheit steht Deutschland vor einer neuen Herausforderung: Zum ersten Mal seit vielen Jahren könnte das Land auf Getreideimporte angewiesen sein. Der Sommer 2018 war in vielen Regionen Deutschlands außergewöhnlich trocken und die Ernte wird wohl weit unter dem Durchschnitt liegen. In den letzten Jahren hat Deutschland meistens einen Überschuss an Getreide produziert, aber dieses Jahr können wir uns wohl nicht mehr darauf verlassen. Experten gehen davon aus, dass Deutschland erstmals wieder zu einem Netto-Importeur von Getreide wird.
Länder wie Australien, Frankreich & USA sind selbstversorgend
Länder wie Australien, Frankreich oder die USA sind laut der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) sehr gut in der Lage, sich selbst zu ernähren. Australien schafft dabei einen Selbstversorgungsgrad von sogar 173 Prozent, Frankreich hat einen Wert von 111 Prozent und auch die USA kommen immer noch auf einen Wert von 124 Prozent. Selbst, wenn sie sich komplett abschotten würden, könnten sie sich weiterhin selbst versorgen. Dies ist ein wichtiger Aspekt, wenn es um die Unabhängigkeit eines Landes geht.
Russland und Ukraine: Fast ein Viertel des globalen Weizenhandels
Knapp ein Viertel der globalen Weizenexporte entfallen auf die Russische Föderation und die Ukraine. Beide Länder sind bedeutende Exportnationen. 2021 machten sie fast ein Viertel des globalen Weizenhandels aus. Die wichtigsten Abnehmer für ukrainischen Weizen waren 2021 Ägypten, Indonesien, die Türkei, Pakistan und Marokko. Diese Länder kaufen jährlich die größten Mengen an Weizen aus der Ukraine. Ein Großteil des Weizens wird nach Ägypten verschifft, wo er als Grundlage für die Herstellung von Brot und anderen Backwaren dient. Auch die Türkei bezieht viel Weizen aus der Ukraine, um den Bedarf an Backwaren und Mehl zu decken. Für Indonesien ist der ukrainische Weizen eine wichtige Zutat für die Herstellung von Nudeln. In Pakistan wird Weizen zur Herstellung von Brot und anderen Produkten verwendet, während in Marokko Weizen hauptsächlich für die Herstellung von Couscous und anderen Backwaren verwendet wird.
Deutscher Weizanbau: Eine dominierende Rolle in der Landwirtschaft
In Deutschland übernimmt der Getreideanbau eine dominierende Rolle in der Landwirtschaft. Knapp ein Drittel der landwirtschaftlich genutzten Flächen ist für den Anbau von Getreide wie Weizen, Roggen, Gerste und Hafer bestimmt. Besonders Weizen belegt hierbei eine herausragende Position: Fast die Hälfte des Anbaus besteht aus Weizen. Insgesamt stellt Weizen damit das bedeutendste Getreide in der deutschen Landwirtschaft dar. Weizen wird hauptsächlich für die Herstellung von Backwaren und Teigwaren verwendet. Daher ist die Nachfrage nach Weizen hierzulande besonders hoch. Daher bemühen sich die deutschen Landwirte, dieser Nachfrage nachzukommen und den Anbau von Weizen zu optimieren.
Russland exportiert Weizen und Mengkorn in Türkei und andere Länder
Im Jahr 2021 lag das Hauptabnehmerland für russische Weizeneinfuhren im asiatisch-afrikanischen Raum in der Türkei. Insgesamt wurden in diesem Jahr rund 6,7 Millionen Tonnen Weizen und Mengkorn in das Land exportiert. Das entspricht einem Anstieg im Vergleich zum Vorjahr von 8,3%. Im Vergleich zur weltweiten Weizenproduktion liegt die Türkei auf Platz 7.
Außerdem werden Weizen und Mengkorn auch in andere Länder des asiatisch-afrikanischen Raums exportiert. Besonders beliebt sind dabei Länder wie Ägypten, Algerien und Marokko, die zusammen einen weiteren Exportanteil von 11,6% ausmachen. Aber auch in anderen Ländern wie Syrien und Irak wird Weizen aus Russland importiert. Dadurch hat Russland einen beträchtlichen Anteil an der weltweiten Weizeneinfuhr.
Weizen und Mengkorn: 4,1 Millionen Tonnen Getreideimport nach Deutschland 2022
Im Jahr 2022 wurden insgesamt rund 4,1 Millionen Tonnen Getreide in Deutschland importiert. Davon stammten vor allem Weizen und Mengkorn, die mit 4,1 Millionen Tonnen die größte Einfuhrmenge aufwiesen. Damit waren Weizen und Mengkorn weit vor anderen Getreidearten wie Roggen, Gerste und Hafer die entscheidenden Getreideimporteure. Besonders deutlich wurde dieser Anstieg im Vergleich zu 2017, in dem nur rund 3,2 Millionen Tonnen nach Deutschland importiert wurden.
Die hohe Importmenge an Weizen und Mengkorn zeigt, wie wichtig diese Getreidearten für die deutsche Landwirtschaft sind. Interessanterweise ist der Einfuhrpreis für Weizen und Mengkorn in den letzten Jahren jedoch aufgrund des Überangebots an Getreide weltweit leicht gesunken. Dies bedeutet, dass die deutsche Landwirtschaft durch den Import günstigere Preise bekommt und somit vom Weltmarkt profitiert.
Weizen in Deutschland: 6,2 Mio Tonnen Exporte 2022
Du hast schon mal von Weizen gehört? 2022 hat Deutschland nach vorläufigen Angaben rund 6,2 Millionen Tonnen Weizen exportiert – das war weniger als im Vorjahr. Aber mach dir keine Sorgen, denn Deutschland ist mit einem Selbstversorgungsgrad von 119 Prozent bei Weizen nicht auf Importe angewiesen. Das heißt: Wenn du in Deutschland lebst, kannst du dir sicher sein, dass du genügend Weizen zu deiner Verfügung hast.
Deutschland: Getreideernte reicht nicht aus, Körnermaisimport erforderlich
Der heimische Bedarf an Getreide kann in Deutschland bei Weitem nicht durch die verfügbare Erntemenge gedeckt werden. Bei allen wichtigen Getreidearten – außer Weichweizen – reicht die Erntemenge nicht aus, um den Bedarf zu decken. Ganz besonders groß ist die Versorgungslücke bei Körnermais. Der Import von Körnermais ist daher unerlässlich, um die Nachfrage nach dieser Getreideart abzudecken. Die Verwendung von Körnermais ist vielfältig und erstreckt sich von der Futtergetreideproduktion über die Lebensmittelherstellung bis hin zur Erzeugung von Bioenergie.
Fazit
Deutschland bezieht Getreide hauptsächlich aus dem eigenen Anbau. Es gibt viele Bauernhöfe, die Getreide anbauen und an die Lebensmittelindustrie verkaufen. Außerdem wird ein Teil des Getreides aus dem Ausland importiert, vor allem aus den Niederlanden, Dänemark, Frankreich und Polen.
Deutschland bezieht sein Getreide hauptsächlich von den europäischen Nachbarländern, aber auch aus anderen Teilen der Welt. Daraus können wir schließen, dass wir uns auf eine bunte Vielfalt an Getreide verlassen können und dass es nie an Abwechslung mangelt. Wir können sicher sein, dass wir stets leckeres Getreide bekommen, das dank der Vielfalt der Quellen möglich ist.






