Hallo, liebe Pferdefreunde! Heute möchte ich über das Striegeln mit getreide sprechen. Es ist wichtig, dass Du weißt, wann und wie Du getreide striegeln solltest, damit Dein Pferd gesund und glücklich bleibt. Daher möchte ich Dir heute ein paar Tipps geben.
Du solltest Dein Getreide regelmäßig striegeln, damit es in Top-Form bleibt. Einige Reiter striegeln ihr Getreide jede Woche, andere machen es einmal im Monat. Wenn Du anfängst, kannst Du es einmal pro Woche machen und dann schauen, wie es sich anfühlt. Wenn es immer noch gut aussieht, kannst Du die Striegelarbeit auf etwa alle zwei Wochen verringern. Wenn es jedoch fettig ist und schnell schwitzt, solltest Du es öfter striegeln.
Striegeln von Getreide ab BBCH 11-13 mit 3-4 km/h
Ab dem 1- bis 2-Blattstadium (BBCH 11 – 12) ist das Striegeln von Getreide möglich, wenn man es mit geringer Geschwindigkeit von ungefähr 3 – 4 km/h macht. Ab dem Dreiblatt-Stadium (BBCH 13) wird die Verträglichkeit des Getreides deutlich besser und es ist ein Striegeln gut möglich. Ab diesem Stadium ist es auch sinnvoll, ein Striegeln durchzuführen, um das Getreide nicht zu schädigen. Mit einer Geschwindigkeit von ca. 3 – 4 km/h kannst Du sicherstellen, dass das Getreide nicht beschädigt wird.
Fit in die Saison starten: Jetzt schon Striegeln & Bodenbelüftung
Du willst im Frühling fit in die Saison starten? Dann solltest Du jetzt schon mit dem Striegeln anfangen! Wenn der Boden getrocknet ist und kein Frost mehr droht, kannst Du mit leichtem Druck ins Frühjahr beginnen. Dadurch löst Du den Boden auf und sorgst für eine gute Belüftung. So ist Dein Feld optimal vorbereitet, um Pflanzen anzusäen oder zu pflanzen. Vergiss nicht, die Bestockung anzuregen, damit Du eine reiche Ernte erhältst!
Gülle ausbauen, Winterweizen anbauen und Ernte erwarten
Nachdem Körnermais geerntet wurde, kannst Du 20 m³ Gülle als Futter für das Bodenleben ausbringen. Bei der Ackerbearbeitung solltest Du ungefähr 20 cm tief pflügen, damit sich die Nährstoffe auch gut im Boden verteilen können. Anschließend empfiehlt es sich, Winterweizen anzubauen. Der Winterweizen ist winterhart und überdauert die kalte Jahreszeit. Erst im Frühling wird der Weizen dann geerntet. Damit er gedeiht, benötigt er eine ausreichende Nährstoffversorgung. Dafür ist es wichtig, dass Du regelmäßig Dünger ausbringst und das Unkraut entfernst. So kannst Du eine reiche Ernte erwarten.
So stellst Du den Striegel richtig ein (4cm Arbeitstiefe)
Du solltest bei der Einstellung deines Striegels auf jeden Fall darauf achten, dass du eine Arbeitstiefe von 4 cm einstellst. Dadurch arbeiten die einzelnen Zinken bei der Fahrt eher noch etwas flacher. Nutze hierfür die Tasträder, anstatt den Schwenk der Zinken zu verändern. Beachte, dass diese Basiseinstellung ein guter Ausgangspunkt für ein erfolgreiches Ergebnis ist, aber je nach Bodenbeschaffenheit kann eine Anpassung erforderlich sein.

Blindstriegeln: 3-4 Tage nach Saat, bei Sonne & Wind!
Damit du die Striegelmaßnahme möglichst effektiv durchführen kannst, solltest du auf folgendes achten: Beginne 3 bis 4 Tage nach der Saat mit dem Blindstriegeln bei trockener, sonniger und windiger Witterung. Achte außerdem darauf, dass der Boden locker und schüttfähig ist. Für ein optimales Ergebnis ist es außerdem sinnvoll, den Boden vorab zu lockern. So kannst du sicherstellen, dass sich das Saatgut in der Erde gut verteilt und eine gute Keimung gewährleistet wird.
Kompensiere Pflanzenverluste: Richtiges Striegeln bei Weizen
Um die gewünschte Wirkung zu erzielen, ist es leider unumgänglich, Pflanzenverluste in Kauf zu nehmen. Der Weizen kann diese jedoch durch die Bestockung kompensieren. Der späteste Zeitpunkt für einen Striegeleinsatz ist Ende Bestockung / Anfang Schossen. In der Regel erreichst Du mit zwei bis dreimaligem Striegeln eine ausreichende Wirkung. Achte dabei aber auf die Wetterbedingungen und darauf, dass die Pflanzen nicht zu sehr beansprucht werden. Ein zu häufiges Striegeln kann die Entwicklung der Pflanzen beeinträchtigen.
Striegeln im Wintergetreide: So bereitest du den Boden vor
Sobald der Frühling vor der Tür steht und der Boden nicht mehr gefroren ist, ist es an der Zeit, im Wintergetreide zu striegeln. Dabei ist Geduld gefragt, denn es sollte wirklich trocken sein. Wenn du die Bodenverhältnisse ständig überprüfst, kannst du sicher sein, dass du das Beste aus deiner Ernte herausholst. Um den Boden auf den richtigen Zustand zu bringen, kannst du ihn zusätzlich mit einer Harke bearbeiten, damit du optimal vorbereitet bist. Dann kannst du loslegen und die Ernte einfahren.
Gesunde Pflanzen durch sorgfältiges Striegeln erhalten
Du solltest beim Striegeln deiner Pflanzen besonders vorsichtig sein, insbesondere ab dem 4-Blatt-Stadium. Es ist wichtig, dass du die richtige Sorte auswählst, die in deinem Klima gut gedeiht. Achte darauf, dass du Pflanzen auswählst, die einen Wurzelballen entwickeln und an deine Bedingungen angepasst sind. Stelle zudem sicher, dass du die richtige Menge an Wasser und Dünger verwendest, um zu verhindern, dass deine Pflanzen krank werden. Mit ein bisschen Pflege kannst du dafür sorgen, dass deine Pflanzen gesund und schön werden.
Ganzer Hafer als Futter für Pferde – Vorteile & Verdauung
Du fragst Dich, was Du Deinem Pferd als Futter geben solltest? Wenn es um Hafer geht, musst Du nicht unbedingt Quetschen oder Flocken kaufen. Obwohl Pferde es lieber haben, wenn das Futter gequetscht oder geflockt ist, so kannst Du auch ganze Hafer kaufen. Diese sind oft etwas größer, was dazu beiträgt, dass Dein Pferd besser darauf kauen und somit besser verdauen kann. Die Größe des Hafer macht es zu einer perfekten Wahl für Pferde, die sich gerne Zeit beim Fressen nehmen. Dadurch ist es möglich, dass Dein Pferd den Hafer langsam und gründlich kauen kann, was eine bessere Verdauung fördert.
Hafer: Anspruchslos & Reich an Nährstoffen
Hafer ist wirklich ein unkompliziertes Getreide, denn er ist anspruchslos, was Boden und Witterung angeht. Er benötigt allerdings unter allen Getreidesorten am meisten Wasser. Der Aussaat erfolgt im März mit einer Saatgutmenge von 120 bis 160 Kilogramm pro Hektar. Die Erntezeit ist meistens im August und man erhält zwischen 45 bis 70 Dezitonnen pro Hektar. In den letzten Jahren haben sich Hafer und seine Produkte immer größerer Beliebtheit erfreut, da sie eine hervorragende Quelle für Ballaststoffe, Kohlenhydrate und Protein sind. Auch enthalten sie eine Fülle an Vitaminen, Mineralstoffen und sekundären Pflanzeninhaltsstoffen.

Aussaat Saatgut: Ideale Zeitpunkt Ende Sept bis Anfang Oktober
In Deutschland ist der ideale Zeitpunkt für den Aussaat von Saatgut Ende September bis Anfang Oktober. Wenn man einen optimalen Ertrag erwartet, sollte man in diesen Zeitraum fallen, da dann die besten Bedingungen vorherrschen. Der Boden ist noch warm, aber die Temperaturen nicht zu hoch und es wird weniger Regen erwartet. So kann der Samen am besten keimen und bleibt nicht lange in der Erde liegen. Auch ist er dann besser vor Wettereinflüssen geschützt. Die meisten Gartenbesitzer säen in der Mitte des Monats September bis Anfang Oktober, sodass die Saatgutkeimung in der Regel Ende April bis Anfang Mai erfolgt.
Aufgetautes Getreide: So bereitest du es für die Unkrautbekämpfung vor
Beim Striegeln des Getreides sollte darauf geachtet werden, dass das Korn nicht gefroren ist – denn das kann die Blätter schwer schädigen. Bevor du jedoch im Laufe des Tages mit der Unkrautbekämpfung beginnst, musst du sicherstellen, dass die Kultur vollständig aufgetaut ist. Denn nur wenn das Getreide richtig aufgetaut ist, kannst du am Nachmittag ohne Bedenken mit der Unkrautbekämpfung beginnen.
Striegeln von Sommergetreide: Wichtige Tipps für Gerste & Hafer
Du kannst Sommergetreide ab dem 1. Laubblattstadium vorsichtig striegeln. Bei Sommergerste ist es wichtiger, das zu tun, als bei Hafer, da sie ein konkurrenzstarkes Gewächs ist. Allerdings reagiert Sommergerste sehr empfindlich auf das Verschütten. Deshalb ist es wichtig, dass Du dabei vorsichtig bist und sie nur in kleinen Mengen striegelst. Auch solltest Du sicherstellen, dass die Stiele nicht gebrochen werden, da das der Ernte im Wege stehen kann.
Reduziere Aufwandmenge bei Zwergrostbefall bei 18°C
Ab Temperaturen von 18 °C dürfen Landwirte die Aufwandmenge bei der Bekämpfung von Zwergrost um mindestens 30 % reduzieren. In fast allen Getreidebeständen findet sich Zwergrost, aber die Befallsstärke schwankt oft stark. Wenn es draußen warm wird, können die Sporen leichter durch die Luft schweben und die Pflanzen angreifen. Daher ist es wichtig, dass Du, wenn Du merkst, dass Deine Pflanzen Zwergrost aufweisen, die nötigen Maßnahmen ergreifst, um einen weiteren Befall zu verhindern. Wenn die Temperaturen über 18 °C steigen, kannst Du Deine Aufwandmenge bei der Bekämpfung reduzieren, während Du Deine Pflanzen weiterhin regelmäßig kontrollierst.
Optimiere deine Getreideernte: N-Düngung bis Doppelringstadium
Du möchtest die Ährenbildung bei deiner Getreideernte fördern? Dann ist eine rechtzeitige Stickstoffdüngung wichtig. Bis zum Doppelringstadium, das in etwa dem 20. März entspricht, sollte die N-Düngung erfolgen. Doch Vorsicht: Wenn der Grundversorgung des Bodens mit Stickstoff bereits über 40 kg/ha Nmin beträgt, kannst du auf die Startgabe getrost verzichten. Alternativ kannst du die N-Düngung auch zusammenfassen und erst ab EC 31 durchführen. So kannst du deine Getreideernte optimieren und die Ährenbildung fördern.
Belüftung von Getreide: Erhalte 14-15% Kornfeuchte & Max. 65% rel. Luftfeuchte
Du solltest unbedingt darauf achten, dass dein Getreide unverzüglich nach der Ernte mit Außenluft belüftet wird. Dadurch kannst du eine Kornfeuchte von circa 14-15 Prozent erhalten. Es gibt jedoch eine Ausnahme: Bei Hafer liegt die Kornfeuchte bei 12,5 Prozent. Außerdem ist es wichtig, dass die relative Luftfeuchte bei der Belüftung nicht mehr als 65 Prozent beträgt. Damit du den bestmöglichen Erfolg erzielst, beachte bitte die folgenden 342 Grundregeln zum Belüften mit Außenluft. Nutze sie, um sicherzustellen, dass du immer die idealen Bedingungen für die Belüftung hast.
Futtererbsen anbauen: 6 Jahre Pause & richtiger Standort
Beim Anbau von Futtererbsen sollte man unbedingt einige Dinge beachten. Es ist wichtig, dass mindestens sechs Jahre zwischen den Anbaujahren liegen. Im Gegensatz dazu reichen bei Weizen in der Regel nur zwei bis drei Jahre Pause. Während manche Erbsenarten eine sehr kurze Anbaupause brauchen, können andere Sorten mehr Zeit benötigen, um sich vollständig zu erholen. Auch die Wahl des Standortes ist wichtig. Am besten geeignet sind Böden mit einem hohen Humusgehalt und einem niedrigen pH-Wert. Grundsätzlich ist darauf zu achten, dass die Futtererbsen nicht an den gleichen Ort gesät werden wie andere Erbsenarten. Auch eine regelmäßige Düngung kann sich positiv auf die Ernte auswirken. Wenn du also Futtererbsen anbauen möchtest, ist es wichtig, dass du einige Dinge beachtest, um eine gute Ernte zu erzielen.
Striegeln im Acker: Nachhaltig und Umweltschonend Unkraut Bekämpfen
Striegeln ist eine innovative Technik, mit der sich Unkraut im Acker effektiv und nachhaltig bekämpfen lässt. Wenn Du Deine Felder striegelst, werden die Unkräuter mit den Striegelzinken herausgerissen und bleiben dann liegen. Dadurch vertrocknen sie und können dann einfacher und effektiver entfernt werden. Viele Landwirtschaftsbetriebe in Thüringen haben diese Methode bereits seit einigen Jahren erfolgreich angewendet. Dabei spart man jede Menge an Herbiziden oder Pflanzenschutzmitteln, die ansonsten eingesetzt werden müssten, um Unkräuter effektiv zu bekämpfen. Durch Striegeln kannst Du Deine Felder also nachhaltig und umweltschonend bewirtschaften.
Striegeln – Effektivste Methode zur Bearbeitung von Grünland
Striegeln ist eine wirkungsvolle Methode, um verfilztes Grünland zu bearbeiten. Der Effekt ähnelt dem Schleppen, ist aber deutlich effektiver. Mit dem Striegel kann fest auf dem Boden lagerndes, abgestorbenes und verfaultes Pflanzengut gründlich ausgekämmt werden. Der Boden und die Narbe werden aufgeritzt und durchlüftet, wodurch die Vegetation gestärkt wird und die Nährstoffversorgung gefördert wird. Striping ist eine besonders effektive Methode, um verfilztes Grünland zu bearbeiten und die Struktur des Bodens zu verbessern. Durch das Striegeln wird die Umgebung für die Pflanzenwelt verbessert, was wiederum wohltuend für die Fauna ist.
Aussaat von Getreide: Richtige Saattiefe & Reihenabstand beachten
Du solltest bei der Aussaat von Getreide unbedingt auf die richtige Saattiefe achten. Diese sollte bei 3-4 cm liegen. Auch der Reihenabstand ist wichtig. Hier empfiehlt es sich, einen Abstand zwischen 10 und 14 cm zu wählen. Wenn du auf leichten Standorten aussäst, hat sich die Verwendung einer Walze bewährt. Je weniger bonitiert ein Standort ist, desto wichtiger ist es, dass du frühzeitig aussäst. So kannst du sichergehen, dass deine Getreideernte ein Erfolg wird und du eine gute Ernte erzielen kannst.
Fazit
Wenn du dein Pferd regelmäßig striegeln willst, solltest du das am besten nach dem Reiten machen, also nachdem du dein Pferd gesattelt und geritten hast. Dann ist es noch warm und schwitzt leicht, was das Striegeln einfacher macht. Am besten striegelst du dein Pferd mit einem weichen Striegel, damit es ein schönes Glänzen bekommt.
Zusammenfassend können wir sagen, dass das Striegeln von Getreide im Frühjahr und Herbst am besten ist. Dann hast du die besten Ergebnisse und die Pflanzen profitieren davon am meisten. Also, denke daran, dein Getreide regelmäßig zu striegeln!






